Neue Wege bei der Herstellung von Apfelchips
Stellen Sie sich eine Maschine vor, die einen Apfel in ein filigranes Origami mit roten und grünen Rändern verwandelt, die auf Ihrer Zunge knistern. Nach kurzem entfalten die knusprigen Chips ihr volles Aroma. Ein Geschmackserlebnis, das die ganze Frische eines gerade vom Baum gepflückten Apfels enthält. Das ist keine Magie, sondern die neueste Entwicklung von PloT Tech, einem Kunden von Habasit, der in den letzten drei Jahren den Trocknungsprozess von Äpfeln perfektioniert hat.

„Unser wichtigstes Ziel war es, den Sauerstoff zu entfernen. Sauerstoff ist das, was dem Produkt die Möglichkeit zum Atmen gibt“, erklärt Mitbegründer Predrag Bajović. „Wir haben uns überlegt: Okay, wir möchten den Apfel trocknen, ihn aber nicht töten. Das Leben von Obst und Gemüse liegt in den Enzymen. Wir haben ein Verfahren entwickelt, den Apfel zu dörren, ohne dabei die Enzyme zu zerstören.“

In einer Branche, die gesättigt ist mit Zusätzen und Konservierungsstoffen, verfolgt PloT Tech gemeinsam mit dem ersten Kunden und Mitinvestor dieses Projekts, All Natural Foods, einen anderen Ansatz. „Wir interessieren uns für die Idee der Selbstkonservierung“, erklärt Bajović. „Wie können wir den Apfel konservieren, und dabei nur den Apfel selbst verwenden?“

Erfolg durch ein besonderes Geschmackserlebnis
Jeder aromatische Bissen der süßen bzw. säuerlichen Chips bestätigt den Erfolg des innovativen Ansatzes von PloT Tech. Dem Unternehmen ist es gelungen, den besonderen Geschmack eines frischen Apfels und den Nährwert des Endprodukts ohne Verluste zu bewahren. Bajović erklärt, dass Forscher verglichen haben welche Nährstoffe der menschliche Körper aus rohen bzw. gedörrten Äpfeln aufnehmen kann. Sie kamen zum Ergebnis, dass das getrocknete Obst vorteilhafter für die Gesundheit ist. Ohne zusätzliches Gluten, genetisch veränderte Zutaten, Fette, Zucker oder Konservierungsmittel optimiert PloT Tech den natürlichen Nährstoffgehalt jedes Produkts.

Als PloT Tech 2013 mit der Entwicklung seiner Apfeldörranlage begann, erstellte das Unternehmen ein mathematisches Modell und kam zum Schluss, dass die Kinematik einer Spirale für diesen Prozess am effektivsten ist. An diesem Punkt begann die Suche nach dem sichersten und zuverlässigsten Partner für das Bandsystem. Das Unternehmen zog mehrere Hersteller von Transportbändern in Betracht. Die Entscheidung fiel letztlich aufgrund des guten Rufes in der Industrie und des großen Engagements des Vertriebsmitarbeiters auf Habasit.

loT Tech hat seinen Sitz in Serbien und so begann die Zusammenarbeit auf lokaler Ebene mit dem örtlichen Vertriebsmitarbeiter. Im weiteren Verlauf des Projekts wurde Bajović von Habasit Technikern unterstützt und besuchte im Sommer 2015 das Habasit­ Werk in Wien. Dort konnte er persönlich technisches Fachwissen zum Projekt mit den Anwendungstechnikern austauschen. Durch diese fruchtbare Zusammenarbeit wurde ein Spiralturm zum Trocknen von Früchten entwickelt, mit dem die Premium-Apfelchips produziert werden können, die Bajović vorschwebten.

Der energieeffiziente Luftdrucktrockner ist mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, mit deren Hilfe in allen Kammern die Luftgeschwindigkeit, Temperatur und Feuchtigkeit überwacht werden. Ein automatisches CIP-Reinigungssystem, das Fruchtzuckerrückstände vom Band entfernt, wurde ebenfalls eingebaut. Gemeinsam mit den Technikern wählte Bajović ein widerstandsfähiges Band, das die Hygieneanforderungen erfüllt und auch der Empfindlichkeit des knusprigen Produkts Rechnung trägt.

Nach dem beispiellosen Erfolg mit den Apfelchips plant Bajović eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Habasit. Es sind bereits neue Projekte angelaufen und PloT Tech experimentiert mit mehreren weiteren Obst- und Gemüsesorten, die in verschiedenen Formen, aber mit demselben köstlichen Ergebnis getrocknet werden können.

„Wir werden weiterhin mit Habasit­ zusammenarbeiten“, erklärt Bajović. „Jedes Mal, wenn wir die Marke Habasit­ gegenüber unseren Kunden erwähnen, hören wir positives Feedback.“ Bajović stellt auch fest, dass er viele Kopien von Habasit Bändern gesehen hat. Er hat sich aber für das Original entschieden, da langfristig für ihn die Qualität zählt.

„Wenn eine Anlage 24 Stunden am Tag laufen muss, versteht man nach spätestens fünf, sechs Monaten, weshalb man Habasit und ein langlebiges System braucht.“

Habasit freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und wird den durchschlagenden Erfolg von PloT Tech auch weiterhin unterstützen.


www.plottech.rs

Sonja StrimitzerMarketing

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